Gemeinsam aktiv für eine lebenswerte Region

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Klimaresilienz in der Emscher-Lippe-Region: Warum gesunde Böden und naturnahe Gewässer zählen

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir sind immer häufiger konfrontiert mit Hitzewellen, Dürren, Starkregenereignissen und Überschwemmungen. Um dafür gewappnet zu sein, brauchen wir ein funktionierendes Zusammenspiel aus naturnahen Gewässern und lebendigen Böden, die zum richtigen Zeitpunkt Wasser aufnehmen und dieses lange speichern. Denn gesunder Boden und ein funktionierender Wasserhaushalt sind essenziell für eine verstärkte Klimaresilienz – und damit auch für unsere Widerstandsfähigkeit.

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Allmende: Altbewährtes neu denken

Der Begriff Allmende steht seit dem Mittelalter dafür grundlegende Ressourcen gemeinschaftlich zu nutzen und zu pflegen. Waren dies früher die Dorfwiese, der Dorfteich, und der Dorfanger verstehen wir in einer globalisierten Welt darunter u.a. die Gemeingüter Boden und Wasser. Beide
sind Lebensgrundlage für uns alle. Diese zu schützen und wenn nötig zu regenerieren gehört zur Daseinsvorsorge und somit rückt der Gedanke der Allmende wieder in den Fokus. Als Allmende Emscher-Lippe machen wir diesen Gedanken in unserer Region wieder lebendig. Auf der Suche nach Anpassungsstrategien für die sozioökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielen Wasser und Boden an vielen Stellen eine Schlüsselrolle – als zentrale Elemente für zukunftsfähiges, gemeinsames Wirtschaften und Leben.